Liebe Hallerinnen und Haller!

http://www.sprachsalz.com/wann-wo-wie/geleitworte-b%C3%BCrgermeisterin-dr-eva-maria-posch/
Bürgermeisterin Dr. Eva Maria Posch


Das Literaturfestival Sprachsalz – heuer zum 14. Mal – hat sich von allem Anfang an ein unverwechselbares Alleinstellungsmerkmal erarbeitet. Im In- und Ausland und vor allem in der einschlägigen Szene genießt es einen hohen Stellenwert und viel Anerkennung. Ausschlaggebend dafür ist sicher die eigenwillige Programmierung, bei der man sich nicht nach «großen» Namen und nicht nach den aktuellen Bestsellerlisten orientiert, sondern wo die Qualität der Werke und die Autorinnen und Autoren im Mittelpunkt stehen. Auch gelingt es Sprachsalz jedes Jahr von Neuem, Regionalität und Internationalität zu vereinen. Durch den familiären Charakter der Veranstaltung wird besonders bei der einheimischen Bevölkerung – für die vor allem das Festival gemacht wird – gepunktet. Natürlich ist auch unsere prachtvolle Stadt Hall, das geschichtsträchtige Ambiente und unsere einmalige Berglandschaft maßgeblich für Erfolg von Sprachsalz mitverantwortlich.


Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern wieder spannende Begegnungen mit Literatur und wünsche den Organisatorinnen und Organisatoren von Sprachsalz viel Erfolg.

 

Bürgermeisterin Dr. Eva Maria Posch

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger!

„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste" (Heinrich Heine, 1797 – 1856). Einen besonderen Zugang zu dieser fantastischen Welt der Bücher eröffnet vom 9. bis zum 11. September 2016 bereits zum 14. Mal das Literaturfestival Sprachsalz. Das Festival führt renommierte AutorInnen aus aller Welt nach Hall in Tirol und bietet einen spannenden Querschnitt der Gegenwartsliteratur. Neben Lesungen gibt es Möglichkeiten zur Diskussion und zum Austausch zwischen heimischen Schriftsteller Innen und internationalen Gästen. Sprachsalz bietet nicht nur für Erwachsene ein spannendes Programm, sondern weckt im Rahmen von Sprachsalz-Mini bereits bei Kindern die Begeisterung für Literatur. Sprachsalz trägt maßgeblich zur Belebung der Tiroler Literaturszene bei und setzt wertvolle Impulse für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der literarischen Landschaft. Außerdem ermöglicht Sprachsalz interessante Begegnungen mit renommierten Persönlichkeiten des Literaturbetriebes – heuer beispielsweise mit dem britischen Komiker John Cleese, dem Schweizer Buchpreisträger Rolf Lappert, der libanesischen Schriftstellerin Iman Humaidan und der US-Amerikanerin Alina Simon – einem Star der jungen New Yorker Literaturszene. Das Festival ist also erneut hochkarätig besetzt und garantiert spannende Einblicke in das vielfältige literarische Schaffen unserer Zeit. Dass das Konzept von Sprachsalz auch über die Landesgrenzen hinaus Beachtung findet, zeigt sich daran, dass im Mai 2016 erstmals eine Ausgabe von Sprachsalz im deutschen Pforzheim stattfand. Ich wünsche dem Sprachsalz-Team viel Erfolg für die 14. Auflage des Literaturfestivals in Hall und den Besucher Innen eine intensive Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Literatur!

 

Dr. Beate Palfrader
Landesrätin für Bildung, Familie und Kultur

 

NUN WIEDER ZURÜCK ... ... IN HALL.

Einen schönen und großen Erfolg durften wir aus Deutschland mitnehmen. Der Bekanntheitsgrad des Internationalen Literaturfestivals Sprachsalz hat mit der Ausgabe Pforzheim einen weiteren Punktsieg errungen; was sich natürlich nun auch an der Liste jener für dieses Jahr nach Hall gelockten weltbekannten Schriftsteller und Schriftstellerinnen ablesen lässt (einzelne lassen Sie mich hier etwas später aufzeigen).
Seit nunmehr vierzehn Jahren sind wir bemüht, dem Vertrauen,  welches die Öffentliche Hand (die Verantwortlichen der Stadt Hall – Bürgermeisterin Dr. Eva Maria Posch, Kulturstadtrat Johannes Tusch sowie die dafür zuständige Landesrätin Beate Palfrader und Dr. Robert Stocker vom Bundesministerium für Unterricht und Kunst) in das Team sowie die Arbeit des Teams setzt, zu entsprechen. Ohne den Förderungswillen der öffentlichen Hand wäre kein Festival von solch internationaler Prägung möglich.

In Pforzheim dagegen hat ausschließlich die Privatwirtschaft das notwendige Vertrauen und die finanziellen Mittel erbracht. Und es ist uns gelungen, auch diesem uns entgegengebrachten Vertrauen zu entsprechen. Ab der ersten Lesung waren die Lesesäle des Parkhotels in Pforzheim fast immer zur Gänze ausgelastet. In Anbetracht dessen, dass neben zahlreichen anderen, die Sparkasse Pforzheim-Calw große Geldbeträge gegeben hat, ebenso die größte Zeitung der Region, die Pforzheimer Zeitung, kommt man – betrachtet man die Finanzierungssituation bei uns – ein wenig ins Grübeln. Sind die Leserinnen und Leser der hiesigen Wirtschaft tatsächlich so wenig wert? Wir verfügen inzwischen über ein weltweites Netzwerk, um die Größten nach Hall zu bekommen, gäbe es da noch ein wenig mehr finanzielle Unterstützung seitens der Wirtschaft.
Trotzdem: Wir haben John Cleese hier.
Trotzdem: Wir haben Jón Gnarr hier.
Trotzdem: Wir haben Jeremy Reed und Alina Simone hier.
Und Viv Albertine.
Und abschließend: Max Gold hatte mir gegenüber einmal gemeint: «Ich bin ja keiner der an Festivals lesen mag, allerdings Sprachsalz sollte man schon in der Vita haben».
Ein schönes Kompliment, nicht zuletzt an unser Publikum.

 

Heinz D. Heisl,
Vorstand Sprachsalz Hall i. T.