Sprachsalz 2016 Schlussbericht

Humor entspannt die Menschen

Dicht besetzte Terrassen, stapelweise signierte Bücher und Gespräche bis tief in die Nacht: Mit euphorischen Besuchern und vollends zufriedenen Veranstaltern gehen die diesjährigen Literaturtage Sprachsalz Sonntagabend erfolgreich zu Ende. Die Kraft von guter Unterhaltung bewiesen Publikumslieblinge wie Jón Gnarr, Uta Köbernick, Christoph Simon und John Cleese.

 

„Auch in diesem Jahr haben wir die unterschiedlichsten Formen der Literatur erlebbar gemacht, von experimentellen Sprachformen bis zum sprachwitzigen Experiment, von epischen Geschichten bis zur pointierter Komik“, betont Urs Heinz Aerni, der gemeinsam mit Magdalena Kauz, Ulrike Wörner, Elias Schneitter und Heinz D. Heisl für das Programm verantwortlich zeichnet. „Ob sogenannte ‚Star-Autoren’ oder Debütanten, die Vielfalt der Texte macht stets eine Stärke von Kultur aus.“

 

Eigenwilliges und Eigensinniges stand im Fokus des diesjährigen Festivals: Bereits am Freitagnachmittag, der mit „99 Thesen“ des Tiroler Autors Martin Fritz eröffnet wurde, konnte ein Großteil der Lesungen vor imposanter Bergkulisse auf der Terrasse des Parkhotels stattfinden. Alina Simone, die sich am Vorabend als Sängerin und Gitarristin vorstellte, begeisterte mit ihren Texten ebenso wie der Schriftsteller Hans Augustin.

Für viele wurden die Lesungen zweier Autoren am Freitag und Samstag zur Entdeckung: Zum Publikumsliebling entwickelte sich Stephan Eibel Erzberg, der amüsant seinen druckfrischen Gedichtband „unter einem himmel“ präsentierte.

Dass Literatur immer auch eine Antwort auf die Gegenwart ist, zeigte die libanesische Schriftstellerin Iman Humaidan, die berührend von individuellen wie kollektiven Erfahrungen von Flucht berichtete.

Erfolgreich war wiederum die Kooperation mit Ablinger.Garber, die ihren Medienturm für mehrere Veranstaltungen öffneten: Christoph Simon, zweifacher Schweizer Meister im Poetry Slam, zeigte dort mit einem Best-Off aus seinem Programm „Glück ist“ unter anderem, was pointierter Sprachwitz vermag.

 

Sprachsalz-Club

Unter dem Titel „Sprachsalz-Club“ wurde auch in diesem Jahr der Lesungsbegriff erweitert: Die deutschen Lyriker Safiye Can und Tom Schulz beeindruckten bei ihren Lesungen mit außergewöhnlicher Bühnenpräsenz und Texten voll überraschender wie unerwarteter Akzente. Bei einem Gespräch im Rahmen des Sprachsalz-Clubs unter dem Titel „Erst denken, dann schreiben – oder erst schreiben, dann denken?“ unterhielten sie sich über Inspiration, Schaffensrausch, das Poetisieren der Welt und die Arbeit der Überarbeitung.

Der isländische Künstler Jón Gnarr stellte bei Sprachsalz seine autobiografischen Bücher „Indianer und Pirat: Kindheit eines begabten Störenfrieds“ und „Hören Sie gut zu und wiederholen Sie“ vor. Er erzählte von seiner frühen Faszination von Punk und seiner Liebe zu Nina Hagen – bis er sie singen hörte. Beim Sprachsalz-Club am Sonntagmorgen sprach er über seine reale Rolle als Bürgermeister von Reykjavík und deren fiktiver Interpretation in einer TV-Serie, die im Oktober ins Fernsehen kommt. 

 

Sprachfest: der Samstagabend

Gefeiert wurde einmal mehr beim großen Festabend am Samstag: Neben Jón Gnarr las der preisgekrönte Schweizer Schriftsteller Rolf Lappert aus seinem Generationenbuch „Pampa-Blues“, seinem einzigen Jugendroman. Die diesjährige Salzburger Stier-Preisträgerin Uta Köbernick überraschte mit starker musikalischer Kleinkunst und ihrem Lied „Sport und Politik: fifty – fifty!“ über die österreichische Bundespräsidentenwahl. Und John Cleese lachte  gemeinsam mit dem Publikum herzhaft bei der deutschen Lesung von Ernst Gossner aus Cleeses Autobiografie „Wo war ich nochmal?“. Er thematisierte heutige Probleme eines Komikers –  „It’s hard to be a comedian when the world is sillier than you ever can be.“ – und sprach sich für mehr Humor aus: „Er entspannt die Menschen – wenn sie lachen, kommen sie nicht auf dumme Gedanken.“

 

Sprachmusikalische Akzente

Bei einer Veranstaltung in Kooperation mit den Klangspuren Schwaz präsentierte das Internationale Ensemble Modern Akademie Frankfurt (IEMA) unter anderem ein Werk von Enno Poppe. Im Anschluss daran las der diesjährige Büchner-Preisträger Marcel Beyer und sprach mit Enno über ihre gemeinsame Arbeit, Literatur und Musik in ein unmittelbares Verhältnis zu setzen, aus der drei Opernprojekte hervorgegangen sind.

 

Eine Entdeckung war der britische Avantgardekünstler Jeremy Reed, der Freitagnacht gemeinsam mit Gerald McGee bei einer musikalischen Performance eindrucksvolle Bilder lieferte.

 

Sprachsalz-Mini

Gemeinsam mit dem Tiroler Künstler Christian Yeti Beirer konnten junge Besucher eigene Bücher und Lesezeichen gestalten und wurden bei Extra-Lesungen von Sprachsalz-Autoren gut unterhalten.

 

Die 15. Literaturtage Sprachsalz finden von 8. bis 10.9.2017 in Hall in Tirol statt.

 

SPRACHSALZ AUTORINNEN und AUTOREN 2016

Viv Albertine (England) – abgesagt

Hans Augustin (Österreich)

Marcel Beyer (Deutschland)

Safiye Can (Deutschland)

John Cleese (England)

Stephan Eibel Erzberg (Österreich)

Martin Fritz (Österreich)

Jón Gnarr (Island)

Iman Humaidan (Libanon)

Uta Köbernick (Schweiz/Deutschland)

Rolf Lappert (Schweiz)

Jeremy Reed (England)

Tom Schulz (Deutschland)

Christoph Simon (Schweiz)

Alina Simone (USA)

 

 

www.sprachsalz.com

WEBLOG: www.sprachsalz.com/weblog/

SPRACHSALZ-Förderverein:

Informationen unter http://www.sprachsalz.com/hall-i-t-1/foerdermitglied-werden/

 

Vorankündigung Sprachsalz 2016

Das Parkhotel - Heimat des Festivals und Obmann Heinz D. Heisl
Das Parkhotel - Heimat des Festivals und Obmann Heinz D. Heisl

Rund 250 Autorinnen und Autoren haben in den vergangenen Jahren bei Sprachsalz begeistert. Um diese Tradition fortzusetzen, wird bei den 14. Internationalen Literaturtagen von 9. bis 11. September 2016 wieder Eigenwilliges wie Eigensinnigen geboten: Pointierten Sprachwitz versprechen Veranstaltungen mit John Cleese, Uta Köbernick, Jón Gnarr oder Christoph Simon. Den Bogen von der Musik zur Literatur schlagen Viv Albertine, Marcel Beyer oder Jeremy Reed. Alle Veranstaltungen im Parkhotel Hall und Medienturm Ablinger.Garber sind auch heuer bei freiem Eintritt zu besuchen.

 

 Sein Humor hat eine ganze Generation geprägt: John Cleese, wahrscheinlich bekanntestes Mitglied der britischen Komiker-Gruppe Monty Python, stellt selbigen einmal mehr unter Beweis, unter anderem mit seinem autobiografischen Entwicklungsroman „Wo war ich nochmal?“, einer Selbstsatire von literarischem Format. Er ist beim großen Sprachsalz-Fest am Samstagabend ebenso zu Gast wie die Liedermacherin und aktuelle Salzburger Stier-Preisträgerin Uta Köbernick: Sie gibt zart-poetische bis messerscharf-politische Texte aus ihrem aktuellen Bühnenprogramm „Grund für Liebe“ zum Besten. Jón Gnarr, isländischer Komiker, Musiker, Schriftsteller und ehemaliger Punk-Bürgermeister von Reykjavík, spricht bei Sprachsalz darüber, „Warum die Politik mehr Dampfbäder und die Literatur braucht“ und ruft dazu auf, sich in der Gesellschaft aktiv einzumischen.

 

Sprache als Heimat

Die Schriftstellerin Iman Humaidan setzt sich in ihren Werken mit den Folgen des Krieges in ihrer libanesischen Heimat auseinander, in ihrem Roman „Other Lives“, den sie bei Sprachsalz vorstellt, erzählt sie von individuellen wie kollektiven Erfahrungen von Flucht. Safiye Can, als Kind tscherkessischer Eltern in Deutschland geboren, liest in Hall aus ihrem Lyrikband „Rose und Nachtigall“: ein poetischer und bildreicher Beweis, dass Heimat kein geografischer Ort sein muss. Der deutsche Autor und Lyriker Tom Schulz skizziert in seinem Werk Bilder aus der Fremde, der Natur, des Surrealen: In seinem aktuellen Band „Das Wunder von Sadagora. Eine Polnisch-Ukrainische Reise“ macht er auf seinem Weg durch Europas Osten neugierig auf das zu entdeckende Unbekannte.

 

Nachbarn zu Gast

Rolf Lappert, preisgekrönter Schweizer Weltenbummler, der für „Nach Hause schwimmen“ mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet wurde, kommt mit seinem atmosphärischen Roman „Über den Winter“ zum Festival: ein Buch über das fragile und doch so unverwüstliche Gebilde, das man Familie nennt. Christoph Simon, zweifacher Schweizer Meister im Poetry Slam, unterhält bei Sprachsalz mit schwarzhumorigen, präzise gesetzten und hintersinnigen Kostproben aus seinen berndeutschen Solo-Kabarettprogrammen „Glück ist“ und „Wahre Freunde“.

 

Musikalische Querverweise

Am Festival-Freitag findet als musikalischer Querverweis eine Veranstaltung in Kooperation mit den Klangspuren Schwaz statt: Nach einer Lesung von Marcel Beyer – der für sein Werk soeben mit dem renommierten Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet wurde – präsentiert das Internationale Ensemble Modern Akademie Frankfurt (IEMA) unter anderem eine Uraufführung des deutsch-türkischen Komponisten Hakan Ulus.

 

Viv Albertine, Punk-Pionierin und Gitarristin von The Slits, ist mit ihren Lebenserinnerungen „A Typical Girl“ bei Sprachsalz zu hören, einem Sittenbild, dessen erzählerische Kraft ein seltener Glücksfall für die Punk-Geschichtsschreibung ist. Mit ihrem Roman „Ich wollte Einhörner“ wurde die US-amerikanische Sängerin Alina Simone zum Star der jungen New Yorker Literaturszene: Sie berichtet darin von mal komischen, mal verzweifelten Versuchen, wie man sich in der heiß umkämpften Indie-Musikszene behauptet.

 

Eine Österreich-Premiere sind die Veranstaltungen mit Jeremy Reed, der vielen als Englands kontroversester und avantgardistischster Schriftsteller gilt: Er erzählt in seinem Roman „Beach Cafe“ über vier junge Männer an der Schwelle zur obskuren Welt der Erwachsenen und ist im Rahmen von zwei Performances gemeinsam mit dem Londoner Musiker Gerald McGee zu erleben.

 

Gegenwärtiges Österreich

Bei der traditionellen Eröffnungslesung des Festivals durch einen Tiroler Autor gibt es in diesem Jahr Martin Fritz zu entdecken, der mit dem Gedichtband „intrinsische süßigkeit“ den Leser auf eine Reise in seine eigenwillige Wörterwelt als eine Sammlung von Momentaufnahmen einlädt. Der Tiroler Hans Augustin präsentiert sich mit seinen Gedichten und seiner Prosa als literarischer Augenzeuge, der Situationen des menschlichen Lebens und dessen abgründige Nuancen beschreibt, so unter anderem im Buch „Der Fälscher: Geschichten für die Zeit danach“. Auch der in Wien lebende Schriftsteller Stephan Eibel Erzberg widmet sich – zuletzt in seinem Lyrikband „unter einem himmel“ – dem Gegenwärtigen, in dem er Alltägliches poetisch auf den Punkt bringt um daraus überraschende Kombinationen zu formen.

 

Sprachsalz-Mini

Abermals sind beim Festival kleine Leser willkommen: Bei Sprachsalz-Mini können Kinder zwischen 7 und 12 Jahren eigene Lesezeichen basteln und kurze Lesungen besuchen. Anmeldungen zu Sprachsalz-Mini werden bereits im Vorfeld entgegengenommen.

 

 

Sprachsalz Fördermitglied

„In den vergangenen 13 Jahren haben rund 250 national und international renommierte Autorinnen und Autoren in Hall das Publikum begeistert. Da wir unsere Leidenschaft für Literatur stets teilen wollen, war uns immer wichtig, alle Lesungen bei freiem Eintritt zu ermöglichen“, betont Elias Schneitter, der gemeinsam mit Magdalena Kauz, Heinz D. Heisl, Ulrike Wörner und Urs Heinz Aerni für das Programm verantwortlich zeichnet. „Trotz der Unterstützung unserer Fördergeber müssen wir jedoch die Kosten senken und daher heuer auf einen Überraschungsgast verzichten. Auch deshalb möchten wir unser Publikum zur Unterstützung aufrufen: Für all jene, die unser Festival ins Herz geschlossen haben, gibt es ab sofort die Möglichkeit, als förderndes Mitglied Teil der Sprachsalz-Familie zu werden.“

 

SPRACHSALZ AUTORINNEN und AUTOREN 2016

Viv Albertine (England)

Hans Augustin (Österreich)

Marcel Beyer (Deutschland)

Safiye Can (Deutschland)

John Cleese (England)

Stephan Eibel Erzberg (Österreich)

Martin Fritz (Österreich)

Jón Gnarr (Island)

Iman Humaidan (Libanon)

Uta Köbernick (Schweiz/Deutschland)

Rolf Lappert (Schweiz)

Jeremy Reed (England)

Tom Schulz (Deutschland)

Christoph Simon (Schweiz)

Alina Simone (USA)

 

 

 

 

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Pressemeldung Schluss 2015

 

Unverändert wunderbar

 

„Unverändert wunderbar“ fand Peter Bichsel die 13. Literaturtage Sprachsalz (11. bis 13. September 2015) und auch die Veranstalter sind hochzufrieden: Wieder fanden sich 3.500 Literaturbegeisterte im Parkhotel Hall ein.

 

Eröffnet hat die Literaturtage in diesem Jahr der Tiroler Autor Thomas Schafferer, der durch seine Vielseitigkeit und Innovation besticht, begleitet wurde er von Wolfgang Peer am Akkordeon. Im Anschluss zeigten Ralf Schlatter und Musiker Michael Wernli wie unterschiedlich eben doch Literaturschaffen sein kann, eine Bestätigung der literarischen Mannigfaltigkeit.

 

Die Mischung aus Internationalität und verschiedener literarischer Genres bestimmte auch in diesem Jahr das Festival: Nouri Al-Jarrah beispielsweise, ein in London lebender Dichter aus Syrien, war Gast des Klangspuren-Abends. Die anspruchsvolle Komposition stele.blut von Hannes Kerschbaumer bot, verknüpft mit einer zweisprachigen Lesung aus Al-Jarrahs Werk, Impressionen des Schreckens in Syrien. Nach dem Konzert stellte sich die israelische Autorin Lizzie Doron Al-Jarrah mit einer Umarmung vor: „Hi, I’m Lizzie Doron, I am from Israel, we are neighbours.“

 

Amina Abdulkadir, eine aus Somalia stammende Schweizerin, präsentierte ihr Debüt „Alles, nichts und beides“ mit Texten, die nicht im Buch sind. Der Grund: „Dann hätten Sie es ja schon gelesen.“ Zum Abschluss führte sie das Publikum in die Höhen der griechischen Mythologie, um als personifizierte Helvetia zu landen: „Offensichtlich mit Ovomaltine im Blut.“

 

Nicht nur seine Gedichten, auch in sein neuester Roman „Freie Folge“ zeugt von der ganz besonderen lyrischen Stimme von Thomas Kunst. Der im deutschsprachigen Raum wenig bekannte, in Paris lebende Autor Francis Combes ist für Organisator Heinz D. Heisl die stille Kanone der Poesie. Da sein einziges ins Deutsche übersetzte Werk „Maskenball auf Minitel“ ngst vergriffen ist, wurden für seine Lesung aktuelle Texte ins Deutsche übertragen.

 

Die US-amerikanische Beat-Szene bekam mit John Giorno und Udo Breger eine Bühne. In seinem unveröffentlichten Text „Road Stops” beobachtet Breger distanziert die Beat-Szene in Europa und Amerika seit den 60er Jahren.

Der 78-jährige John Giorno aus Manhattan, eine Ikone der Pop Art und eines der größten Vorbilder für die Spoken Word- und Slam-Gemeinde, bannte mit seinem für die Beat-Bewegung eigenen Duktus das Publikum.

 

Am Büchertisch wurde das Werk von Joachim Zelter eifrig nachgefragt, bei den Lesungen beeindruckte er mit einer Mischung aus Vortragskunst und auf den Punkt formulierter Satire. Zum Glück seiner Leser wollte Zelter, wie er bei einem Gespräch erzählte, den Germanisten in sich abschütteln und sei darum Schriftsteller geworden. Unterhalten hat auch der österreichischen Sprach-Experimentator und Wortjongleur Walter Pilar, er erweckte bei seinem Auftritt einen brünftigen Zwölf-Ender zum Leben.

 

Arno Camenisch, in der Schweiz bereits gehypt, in Österreich endlich entdeckt, überraschte mit seiner graubündnerischen Sprachmelodie und kritischen Tönen zu den unabsehbaren Folgen der urbanen Prägung der Bergwelt.

 

Sprachsalz-Abend

Einen kleinen Auszug aus ihrem Werk boten am Sprachsalz-Abend eine Reihe von Autorinnen und Autoren, die bereits tagsüber zu hören waren, darunter Peter Bichsel, der auch bei seiner Lesung am Sonntag Nachmittag das Publikum verzauberte. Der 80-jährige Schweizer Autor begeisterte mit jungenhaftem Charme und seinem unübertroffenen Stil: „Ich bin sehr stolz darauf, dass ich zum zweiten Mal hier sein durfte. Sprachsalz ist bald die einzige Sache, die unverändert wunderbar bleibt.“

 

Überraschungslesung

Der mit Spannung erwartete Überraschungsgast war Michail Schischkin. In 30 Sprachen übersetzt, gehört er zu den wichtigsten zeitgenössischen Schriftstellern russischer Sprache. Er las aus einem unveröffentlichten Manuskript mit dem Titel „Die Eroberung Izmails“.

 

Sprachsalz-Club

Spannend und thematisch vielschichtig waren die vier Sprachsalz-Club Gespräche. Der 1921 geborene Schriftsteller und Fernsehjournalist Georg Stefan Troller emotionalisierte das Publikum im Gespräch mit Felix Mitterer. Er präsentierte druckreif seine Geschichte – die Exilierung, sein Leben in Paris, die Faszination des filmischen Dokumentierens. Am Samstag leitete Alexander Kluy den zweiten Club. Auf der Bühne konnte man Peter Bichsel, Walter Pilar und nochmals Georg Stefan Troller erleben. „Überleben des Lebens“ war das Thema der ehrwürdigen Altherrenrunde und zeigte Parallelen und Widersprüche auf. Der Publikumsmagnet Lizzie Doron schaffte es, im Sprachsalz-Club-Gespräch mit Irene Heisz die Absurdität des Nahost-Konflikts zu verdeutlichen. Zahlreiche Festivalbesucher hatten im Anschluss das Bedürfnis, das Gespräch mit ihr zu suchen. Im abschließenden Club am Sonntag Vormittag suchte Alexander Kluy mit Joachim Zelter, Thomas Schafferer und Amina Abdulkadir Antworten auf die Fragen nach Ideenfindung, dem Schreibprozess und nachhaltiger Zufriedenheit mit dem eigenen Text.

 

Sprachsalz-Spezial

Die letzte Veranstaltung des diesjährigen Sprachsalz-Festivals war Ernst Jandl gewidmet, der dieses Jahr 90 Jahre alt geworden wäre. Ariela und Thomas Sarbacher, Petra Rohner und präsentierten mit „szenen aus dem wirklichen Leben/Die Humanisten“ eine Hommage an den Wiener Meister des Sprachexperiments.

 

Die ganz jungen Besucher konnten bei Sprachsalz-Miniunter der Anleitung von Christian Yeti Beirer eigene kleine Bücher und Lesezeichen herstellen und bekamen insgesamt sechs Extra-Lesungen von den Sprachsalz-Autorinnen und Autoren geboten.

 

Der Tiroler Wortkünstler Wilfried Schatz präsentierte im Foyer komische und nachdenkliche Wortkreationen und die Pforzheimer Künstlerin Anina Gröger zeichnete mit ihren Lesehintergründen für die künstlerische Gestaltung der Bühnen in den jeweiligen Sälen verantwortlich.

 

Alle Spenden bei Sprachsalz 2015 werden an die Innsbrucker Gruppe Freedomseekers überwiesen, um deren (Kultur-)Arbeit mit Flüchtlingen zu unterstützen.

 

Die 14. Literaturtage Sprachsalz finden von 9.-11. September 2016 statt. Erstmalig gibt es vom 6. bis 8. Mai 2016 auch eine Sprachsalz-Ausgabe in Pforzheim/Deutschland, Details folgen.

 

 

www.sprachsalz.com

WEBLOG: www.sprachsalz.com/weblog/

 

 

SPRACHSALZ AUTORINNEN und AUTOREN 2015

 

Amina Abdulkadir (Schweiz)

Nouri Al-Jarrah (Syrien)

Peter Bichsel (Schweiz)

Udo Breger (Deutschland)
Arno Camenisch (Schweiz)

Francis Combes (Frankreich)

Delphine Coulin (Frankreich) (war leider erkrankt)

Lizzie Doron (Israel)

John Giorno (USA)
Thomas Kunst (Deutschland)

Walter Pilar (Österreich)

Thomas Schafferer (Österreich)

Ralf Schlatter (Schweiz)

Georg Stefan Troller (Österreich/Frankreich)

Joachim Zelter (Deutschland)

 

Nähere Informationen zu allen Autoren unter: www.sprachsalz.com

WEBLOG: www.sprachsalz.com/weblog/

 
 

 

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Schlussbericht 2013

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Schlussbericht, 16. September 2012


10. Internationale Literaturtage Sprachsalz 14.–16. September 2012, Hall in Tirol


Can’t stop the beat – 10 Jahre Sprachsalz

Vielstimmig sind die 10. Literaturtage Sprachsalz auch in diesem Jahr zu Ende gegangen: Die Organisatoren Magdalena Kauz, Heinz D. Heisl, Urs Heinz Aerni, Ulrike Wörner und Elias Schneitter freuen sich über ein gelungenes Jubiläum: „Bis spätabends waren die Säle gefüllt, der Büchertisch besucht und die Autoren und Gäste in angeregte Gespräche vertieft – etwas Schöneres kann man sich für ein Literaturfestival nicht wünschen. 3500 Besucher haben das 10-Jahres-Jubiläum mit uns begangen, wir freuen uns, sie alle im nächsten Jahr wieder zu begrüßen!“

Am Sonntag waren zwei literarische Großmeister zu Gast: Auf der Terrasse des Parkhotels beeindruckte William H. Gass bei der einzigen Europa-Lesung aus seinem Monumentalwerk „Der Tunnel“ die Zuhörer. Martin Walser sprach mit Barbara Renno (Saarländischer Rundfunk) und Stefan Gmünder (Der Standard) über seinen soeben erschienenen Roman „Das dreizehnte Kapitel“ und stellte diesen im Rahmen einer Lesung vor.

Die Performances der US-amerikanischen Avantgardekünstler luden nicht nur zu einer Zeitreise in die Vergangenheit, sondern richteten den Fokus auch auf die gesellschaftspolitische Situation des Amerika von heute: Neben Jack Hirschman, Agneta Falk, Neeli Cherkovski, Gerard Malanga und Ann und Sam Charters waren Ruth Weiss und Maketa Groves zu erleben, die auch literarische Eindrücke ihrer ersten Sprachsalz-Besuche darboten: „Can’t stop the beat!“, der Leitspruch der 88-jährigen Ruth Weiss, soll auch für das Festival gelten. Gemeinsam mit Kei Kimura stellte Maketa Groves außerdem ihr gemeinsames Werk „Once Upon a Time Fukushima“ vor.

Die Schweizer Sprechkünstler Daniela Dill, Jens Nielsen und Christian Uetz waren für viele ebenso eine Entdeckung wie Bas Böttcher, Star auf den Poetry Slam- und Open Word-Bühnen. Als Jubiläumsgast, der bereits einmal bei Sprachsalz zu hören war, begeisterte Franz Dodel mit seinem gigantischen Endlos-Haiku die Fans. Einmal mehr zu hören waren außerdem Barbara Bongartz, Norbert Gstrein und Volker Dittrich, der sein Buch „Zwei Seiten der Erinnerung“ über die Brüder Edgar und Manfred Hilsenrath vorstellte. Felix Mitterer, ebenfalls zum zweiten Mal bei Sprachsalz, brillierte als Affe Rotpeter in Franz Kafkas „Ein Bericht für eine Akademie".

Zeitgeschichtliches erzählten die österreichische Schriftstellerin Elisabeth Reichart, der deutsch-polnische Romancier und Lyriker Artur Becker und der französische Autor und Filmemacher Robert Bober. Der Lyriker Walle Sayer öffnete den Zuhörern mikrokosmische Welten und der Künstler Paul Renner bewies seine Mehrfachbegabung bei Sprachsalz.

Ebenso erfolgreich war ein Novum bei Sprachsalz, das bereits vor dem Festivalbeginn stattgefunden hatte: Im Rahmen von Literatur-Werkstätten führten Ulrike Wörner und Yves Noir Jugendliche und Heinz D. Heisl Erwachsene auf eine kreative Schreibreise. Die Veranstalter hoffen, diese auch im nächsten Jahr wieder durchführen zu können.

Das Festival endete mit der fulminanten szenischen Lesung des Schauspielers Thomas Sarbacher aus dem unveröffentlichten Text "Industrielandschaft mit Einzelhändler" von Egon Monk. „185 Autorinnen und Autoren durften wir in den letzten zehn Jahren bei Sprachsalz begrüßen. Sie schenkten uns besondere Lesemomente und Literaturerlebnisse – wir sind schon gespannt, was die elfte Auflage bereithält“, so die Organisatoren. Die nächsten Literaturtage Sprachsalz finden vom 13. bis 15. September 2013 statt.

WEBLOG: www.sprachsalz.com/weblog/


AUTORINNEN und AUTOREN 2012

Artur Becker (Polen/Deutschland)
Robert Bober (Frankreich)
Bas Böttcher (Deutschland)
Barbara Bongartz (Deutschland)
Bas Böttcher (Deutschland)
Sam & Ann Charters (USA/Schweden)
Neeli Cherkovski (USA)
Daniela Dill (Schweiz)
Volker Dittrich (Deutschland)
Franz Dodel (CH)
Agneta Falk (USA/Schweden)
William H.Gass (USA)
Maketa Groves (USA)
Norbert Gstrein (Österreich)
Jack Hirschman (USA)
Kei Kimura (Japan)
Gerard Malanga (USA)
Felix Mitterer (Österreich)
Jens Nielsen (Schweiz)
Elisabeth Reichart (Österreich)
Paul Renner (Österreich)
Thomas Sarbacher (Deutschland)
Walle Sayer (Deutschland)
Christian Uetz (Schweiz)
Martin Walser (Deutschland)
Ruth Weiss (USA)

Pressemeldung 30.August

Presseinformation, 30. August 2012 

10. Internationale Literaturtage Sprachsalz

14.–16. September 2012, Hall in Tirol

 

Sprachkunst als Herzensangelegenheit: das Jubiläumsprogramm

 

Die Literaturtage Sprachsalz laden vom 14. bis 16. September zur zehnten Ausgabe und bieten ein umfangreiches Jubiläumsprogramm, das im Rahmen eines Presse-Brunches im Parkhotel Hall vorgestellt wurde. „Gratulanten haben sich jedes Jahr eingestellt – begeisterte Autoren, ein treues Publikum und ebensolche Partner zeugen davon. Dennoch ist dieses Sprachsalz etwas ganz Besonderes. Wir möchten Ihnen allen bei freiem Eintritt die Veranstaltungen zum Geschenk machen, als Dankeschön und mit Vorfreude auf das nächste Jahrzehnt. Dazu haben wir diesmal Autoren eingeladen, die sich in unsere Herzen eingeschrieben haben – und hochgeschätzte Jubiläumsgäste, die in den letzten Jahren schon einmal unsere Gäste waren“, so Magdalena Kauz, die gemeinsam mit Heinz D. Heisl, Elias Schneitter und Urs Heinz Aerni für das Programm verantwortlich zeichnet.

 

Sprachsalz 2012: Das Programm

Immer wieder ist es gelungen, renommierte internationale Schriftsteller in Hall zu begrüßen, darunter den Bestsellerautor Frank McCourt (USA) und die Nobelpreisträger Kenzaburo Oe (JP) und Herta Müller (D). In diesem Jahr wird William H. Gass (USA) zur einzigen Lesung aus seinem gefeierten Prosakonvolut „Der Tunnel“ im deutschsprachigen Raum erwartet. Er ist u.a. beim großen Sprachsalz-Festabend am Samstag zu hören (mit Menü, Reservierung erforderlich). Ein weiterer Höhepunkt sind die Auftritte von Martin Walser (D), der seinen druckfrischen Roman „Das dreizehnte Kapitel“ vorstellt. Der Autor und Filmemacher Robert Bober (F) liest aus seinen eindringlich und dicht erzählten Werken ebenso wie die Schriftstellerin Elisabeth Reichart (A), deren Texte tief in die österreichische Vergangenheit blicken lassen, und der Lyriker Walle Sayer (D), der mit seinen mikrokosmischen Beschreibungen Welten eröffnet.

 

Wortgewaltige Sprechkunst

Der Sprech- und Performancekunst wird auch diesmal eine Bühne geboten: Zu erleben ist der Popstar der Poetry Slam- und Open Word-Szene Bas Böttcher (D), Paul Renner (A) überrascht die Zuhörer mit seinem genre-übergreifenden Textprojekt und Christian Uetz (CH) zeigt einen seiner legendären Performanceauftritte. Zu Gast ist der wortgewaltige Chronist Artur Becker (D/PL) und mit Jens Nielsen und Daniela Dill zwei Sprech-Künstler aus der Schweiz, die Kostproben ihres Könnens geben.

 

Beat goes Hall

Ein Konstante der letzten 10 Sprachsalz-Jahre bestand immer aus Vertretern der amerikanischen Avantgardekultur des 20. Jahrhunderts. Freuen kann man sich diesmal auf die Beat-Autoren und Musiker Ann und Sam Charters (USA/S), weiters auf die Lyrikerin und Malerin Agneta Falk (USA) und den Schriftsteller und Chronisten der Beatniks Neeli Cherkovski (USA). Ebenso auf Gerard Malanga (USA), einen wichtigen Vertreter der amerikanischen Pop-Kultur, der mit Andy Warhol gearbeitet hatte und dessen Fotografien die Popkultur maßgeblich geprägt haben. Zu den Jubiläumsgästen zählen der politische Dichter und Aktivist Jack Hirschman (USA), der 2009 erstmals in Hall aufgetreten ist, Ruth Weiß, US-Beat-Autorin der ersten Stunde mit österreichischen Wurzeln (2007 bei Sprachsalz) und die North-Beach-Poetin Maketa Groves (USA). Sie war bereits im letzten Jahr bei den Literaturtagen zu hören, diesmal stellt sie u.a. mit Kei Kimura (JP) das Buch „Once Upon a Time Fukushima“ vor.

 

10 Jahre – 185 AutorInnen: Die Jubiläumsgäste

Den Literaturtagen der letzten Jahre ist ein Rückblick im Rahmen einer Ausstellung mit Dokumenten und einem interaktiven Grussportal gewidmet. Neben den Räumlichkeiten des Parkhotels und des Kurhauses öffnet der Medienturm Ablinger.Garber auch diesmal für Sprachsalz seine Pforten, erstmals Programm geboten wird in der Stadtbücherei Hall.

Das Publikum kann sich auf ein Wiedersehen mit geschätzten Jubiläumsgästen der Vergangenheit freuen: Der Schriftsteller und Dramatiker Felix Mitterer (A) ist bei einer seiner seltenen Lesungen zu erleben. Musikalisch begleitet von Siggi und Julie Haider eröffnet er mit der traditionellen Lesung eines Tiroler Autors das Festival mit dem Kafka-Text „Bericht an eine Akademie“.

Norbert Gstrein (A) zählt zu den renommierten österreichischen Autoren, nach 2011 kommt er zum diesjährigen Sprachsalz-Jubiläum wieder nach Hall. Erwartet wird Barbara Bongartz (D), bereits 2007 zu Gast, die aus ihrem kunstvollen Roman „Die Schönen und die Reichen“ liest. Volker Dittrich (D) erzählt im Rahmen eines Gesprächs über sein Buch „Zwei Seiten der Erinnerung“ und die Brüder Edgar und Manfred Hilsenrath und Franz Dodel (CH) setzt nach 2009 seine Endlos-Haiku-Performance auch in diesem Jahr fort.

Der Theater- und Filmschauspieler Thomas Sarbacher (D) kommt zu einem besonderen Gastspiel nach Hall: Er bringt den beklemmend aktuellen Text „Industrielandschaft mit Einzelhändlern“ von Egon Monk zur Aufführung.

 

Im September vor zehn Jahren ging das erste Festival im renovierten und erweiterten Parkhotel über die Bühne, wir hätten nie zu träumen gehofft, dass sich unsere Begeisterung für Literatur so erfolgreich auf das Publikum überträgt. Nach dem diesjährigen Festival werden rund 185 Autoren mit einzigartigen Hörerlebnissen und besondere Lesungsmomenten begeistert haben, unser Dank dafür, dass wir dies ermöglichen konnten, gilt vor allem auch unseren Förderern, Partner und Sponsoren“, betont Elias Schneitter. „Eine besonders große Ehre und ebensolche Auszeichnung für Sprachsalz ist der Bank Austria Kunstpreis 2012, der uns in unserer Arbeit bestätigt.“

 

Sprachsalz-Literaturwerkstatt

Zum ersten Mal werden im Rahmen von Sprachsalz Literaturwerkstätten angeboten, deren Resultate während der Literaturtage präsentiert werden: Heinz D. Heisl beschäftigt sich in seinem Workshop für Erwachsene mit der Frage „Wieviel Lesen braucht das Schreiben?“ und Yves Noir (Bild) und Ulrike Wörner (Text) widmen sich im Rahmen der Literaturwerkstatt für Jugendliche dem Thema „Das Ich: Innen- und Außenansichten“.

 

Treten Sie ein!

Alle Veranstaltungen sind bei freiem Eintritt zu besuchen, Plätze sind nicht reservierbar.

Für den Sprachsalz-Abend am Samstag, 15. September ist eine Reservierung notwendig: Der Eintritt beträgt EUR 30/Person (mit Menü, Getränke separat, zahlbar vor Ort). Mit einem Tisch zum Sponsorenpreis (EUR 100/Person, inkl. Getränke) unterstützt man das Festival. Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn des Essens ist 19.00 Uhr. Wir erlauben uns, Plätze, die bis 19.20 Uhr nicht bezogen werden, weiterzugeben. Fragen und Buchungen unter magdalena.kauz@gmail.com oder Tel./SMS: +43 / 650 / 5723372

Alle Infos auf www.sprachsalz.com, wir freuen uns auch auf Besuche in unserem Weblog: www.sprachsalz.com/weblog/

 

 

 

  

 

 

AUTORINNEN und AUTOREN 2012

 

Artur Becker (Polen/Deutschland)

Robert Bober (Frankreich)

Bas Böttcher (Deutschland)

Barbara Bongartz (Deutschland)

Bas Böttcher (Deutschland)

Sam & Ann Charters (USA/Schweden)

Neeli Cherkovski (USA)

Daniela Dill (Schweiz)

Volker Dittrich (Deutschland)

Franz Dodel (CH)

Agneta Falk (USA/Schweden)

William H.Gass (USA)

Marketa Groves (USA)

Norbert Gstrein (Österreich)

Jack Hirschman (USA)

Kei Kimura (Japan)

Gerard Malanga (USA)

Felix Mitterer (Österreich)

Jens Nielsen (Schweiz)

Elisabeth Reichart (Österreich)

Paul Renner (Österreich)

Thomas Sarbacher (Deutschland)

Walle Sayer (Deutschland)

Christian Uetz (Schweiz)

Martin Walser (Deutschland)

Ruth Weiss (USA)

 

www.sprachsalz.com  

WEBLOG: www.sprachsalz.com/weblog/

 

Pressemeldungen zum Kunstpreis der Bank Austria

...dass Sprachsalz den Bank Austria-Preis gewonnen hat
...dass Sprachsalz den Bank Austria-Preis gewonnen hat

 

Presseinformation, 24. Februar 2012

 

 

Bank Austria Kunstpreis für Sprachsalz – Die Literaturtage wurden mit dem höchstdotierten Kunstpreis ausgezeichnet

 

Im Rahmen einer Gala im Theater in der Josefstadt wurde zum zweiten Mal der Bank Austria Kunstpreis in vier Kategorien vergeben: Die Literaturtage Sprachsalz, die in diesem Herbst zum mittlerweile zehnten Mal in Hall in Tirol veranstaltet werden, wurden als „Beste regionale Kulturinitiative“ mit dem höchstdotierten österreichischen Kunstpreis ( 70.000 Euro) ausgezeichnet.

 

„Es freut uns sehr, dass einer Herzensangelegenheit, die vor allem von vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter getragen wird, eine so hochkarätige Auszeichnung zuteil wird“, so Magdalena Kauz, die gemeinsam mit Heinz D. Heisl, Elias Schneitter, Max Hafele und Urs Heinz Aerni die Literaturtage organisiert und kuratiert. „Wir sehen uns als Schnittstelle des Austauschs zwischen Autorinnen und Autoren und ihrem Publikum und möchten Literatur für alle erlebbar machen.“

 

„Das Festival hat sich zu einem Fixpunkt in der kulturellen Landschaft Tirols entwickelt. Es zeichnet sich durch Kontinuität, Qualität und Nachhaltigkeit aus, und der enorme Publikumsandrang von rund 1.000 Besucherinnen und Besuchern pro Festivaltag bestätigt auch in diesem Bereich die Richtigkeit einer Programmierung, wie sie Sprachsalz vornimmt“, zeigte sich die Jury in ihrer Begründung überzeugt.

 

Sprachsalz-Jubiläum

Die zehnte Festivalausgabe wird vom 14. bis 16. September 2012 im Parkhotel Hall stattfinden. Unter den geladenen Gästen sind u. a. Publikumslieblinge der Vorjahre: Wer, wird vorerst nicht verraten.  Sprachsalz begeht sein Jubiläum mit etlichen besonderen Veranstaltungen. Einige Lesungen legen bereits im Laufe des Jubiläumsjahres Sprach-Fährten, und zum ersten Mal werden zwei Literaturwerkstätten für Jugendliche und Erwachsene angeboten, deren Resultate während der Literaturtage präsentiert werden. Informationen zu den Werkstätten unter http://www.sprachsalz.com/werkstaetten/

 

Erste Informationen zum Jubiläumsprogramm gibt es ab Juni 2012.

 

Kunstpreis-Auszeichnungen in vier Kategorien

Neben Sprachsalz wurden aus 333 Einreichungen folgende Projekte und Personen mit dem Bank Austria Kunstpreis ausgezeichnet: das Projekt „Black Sea Calling“ des Grazer Vereins „Rotor“ und das Wiener Musikhaus Doblinger für seine Jahresneuproduktion 2011 (Kategorie „International“, 70.000 Euro), der Kunstraum „Lakeside" in Klagenfurt (Kategorie „Kunstvermittlung“, 70.000 Euro), Irene Suchy, Kulturredakteurin Ö1 (Kategorie „Kulturjournalismus“, 8.000 Euro)

 

Zur hochkarätig besetzten Jury zählen Thomas Angyan (Intendant der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien), Sabine Breitwieser (Chefkuratorin im Museum of Modern Art, New York), Ingried Brugger (Direktorin Bank Austria Kunstforum), Willibald Cernko (Vorstandsvorsitzender Bank Austria), Andrea Ecker (Sektionschefin im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur), Herbert Föttinger (Direktor Theater in der Josefstadt), Anton Kolarik (Ressortleiter Identity & Communications Bank Austria), Walter Leiss (Generalsekretär Österreichischer Gemeindebund), Klaus Albrecht Schröder (Direktor Albertina Wien) und Thomas Weninger (Generalsekretär Österreichischer Städtebund).

 

 

Für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung bedanken sich die Organisatoren:

Valerie Besl, Magdalena Kauz, Max Hafele, Heinz D. Heisl, Elias Schneitter, Urs Heinz Aerni

 

 

PRESSEKONTAKT:

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Sprachsalz 2011 - vollständige Autorenliste

(Pressemitteilung Sprachsalz 2011, 18. Juli 2011)

 

Das Programm ist komplett: Vom 9. bis 11. September kann man sich bei den Internationalen Literaturtagen Sprachsalz in Hall in Tirol wieder auf literarische Überraschungen, Höhepunkte der Vortragskunst und eine Vielfalt an Literaturempfehlungen freuen.

 

Dem Konzept, bei freiem Eintritt Autorinnen und Autoren ihrer ganz persönlichen Wahl mit einer breiten Zuhörerschaft zu teilen, sind die OrganisatorInnen auch in diesem Jahr treu geblieben. Magdalena Kauz, Heinz D. Heisl, Elias Schneitter und – in diesem Jahr erstmals – Urs Heinz Aerni zeichnen verantwortlich für ein vielstimmiges Festival-Programm, das abseits von Trends, Bestseller- und Neuerscheinungslisten jährlich mehr Besucher begeistert. Erwartet werden u. a. der russische Schriftsteller Mikhail Shishkin und der Schweizer Lyriker Urs Allemann. Gespannt sein darf man auf das in Kooperation mit den Klangspuren stattfindende Konzert und anschließende Gespräch mit dem britischen Dramatiker Martin Crimp und dem Komponisten George Benjamin. Mit dem 1925 geborenen Gerald Stern ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen amerikanischen Lyriker bei Sprachsalz zu erleben, als Patenschaft von Stern wurde die US-amerikanische Lyrikerin Anne Marie Macari eingeladen. Neben den österreichischen AutorInnen Irene Prugger, Norbert Gstrein, Angelika Reitzer und Christian Steinbacher kann man sich auf den deutschen Autor und Übersetzer Carl Weissner freuen, der im letzten Jahr absagen musste. Der Schweizer Werner Morlang wird von Sonderlingen und Sonderfällen der Weltliteratur berichten und der Schriftsteller Taras Prochasko erzählt über seine ukrainische Heimat. Neue Wort- und Bildwelten eröffnen Monica Cantieni (Schweiz) und Katrin de Vries (Deutschland). Bestens unterhalten wird man beim großen Sprachsalz-Abend unter anderem vom Schweizer Duo Ohne Rolf, die eine etwas andere Sicht auf die Literatur bieten. Zsuzsanna Gahse (Ungarn/Schweiz) lässt die Donau klingen und mit Maketa Groves (USA) ist einmal mehr eine faszinierende Stimme der Beat-Literatur bei Sprachsalz zu Gast. Bis zuletzt nicht verraten werden die AutorInnen der beiden Überraschungslesungen.

 

 

 

SPRACHSALZ-AUTORINNEN 2011:

 

Urs Allemann (Schweiz) – Seine Lyrik ist Action für die Synapsen: Er bearbeitet den Sprachkörper auf allen Ebenen und ist außerdem ein grandioser Vorleser mit Witz und Esprit.

 

Monica Cantieni (Schweiz) – Die Schweizerin bringt den Roman "Grünschnabel" mit nach Hall, dessen Protagonistin Wörter in Streichholzschachteln sammelt und in einer hinreißenden Sprache die Welt entdeckt.

 

Martin Crimp (Großbritannien) – Er ist einer der gefragtesten Dramatiker des Gegenwartstheaters: Martin Crimp, von dem das Libretto zu George Benjamins Komposition „Into the Little Hill“ stammt, ist in Kooperation mit den Klangspuren zu Gast bei einem Konzertabend im Kurhaus und wird eine szenische Lesung aus seinen Stücken gestalten.

 

Zsuzsanna Gahse (Schweiz/Ungarn) – In ihrem neuen Lyrikband „Donauwürfel“ formt sie Sprache in Quadrate und lässt den breiten Strom in einem poetischen Flussbett klingen.

 

Maketa Groves (USA) – Die Beat-Poetin aus San Francisco ist in Louisiana aufgewachsen und ihre Gedichte versprühen den Zauber des Südstaaten Blues.

 

Norbert Gstrein (Österreich) – In seinen Romanen beherrscht der in Hamburg lebende Schriftsteller kunstvoll das literarische Rollenspiel und regt immer wieder zu Diskussionen um den Wahrheitsgehalt von Literatur an.

 

Anne Marie Macari (USA, Patenschaft von Gerald Stern) – Die Gedichte der US-Amerikanerin zeugen von „kindred humor, quietness, fierceness and plain integrity”, so eine Kritikerin, bei Sprachsalz ist sie u. a. mit ihrem Band „She Heads into the Wilderness“ zu Gast.

 

Werner Morlang (Schweiz) – Er ist Publizist, Übersetzer und Herausgeber, u. a. Mitherausgeber von Robert Walsers mikrografischem Nachlass. In Hall wird er von Sonderlingen und Sonderfällen der Weltliteratur berichten.

 

Ohne Rolf (Schweiz) – Christof Wolfisberg und Jonas Anderhub sorgen als Duo Ohne Rolf bei ihrer plakativen Show mit feinem Humor und absurdem Witz für eine etwas andere Sicht auf Literatur.

 

Taras Prochasko (Ukraine) – Der ukrainische Schriftsteller gehört im deutschen Sprachraum noch immer zu den Geheimtipps: In seinem Buch "Daraus lassen sich ein paar Erzählungen machen" entwirft er ein ebenso ironisches wie absurd-realistisches Bild der Ukraine des 20. Jahrhunderts. 

 

Irene Prugger (Österreich) – Die Tiroler Autorin mit dem leichtfüßigen Tonfall, der scheinbar locker die Abgründe des Lebens ergründet, eröffnet das Festival mit den Geschichten aus ihrem neuen Erzählband "Letzte Ausfahrt vor der Grenze".

 

Angelika Reitzer (Österreich) – In ihren Texten gelingt es Angelika Reitzer, die Stimmen einer ganzen Generation einzufangen, sprachlich präzise und mit viel poetischem Tiefgang.

 

Mikhail Shishkin (Russland) – Es dauerte lange, bis der erste Roman des preisgekrönten Autors auf Deutsch erschien: Jeder, der "Venushaar" liest, kommt zur Frage, warum dieser Autor erst jetzt im deutschsprachigen Raum entdeckt wurde.

 

 

Christian Steinbacher (Österreich) – Steinbacher versöhnt in seinen Texten experimentelle und traditionelle Verfahren der Dichtkunst und geht dabei eigenwillig schöne Verknüpfungen aus streng konstruierten und frei assoziierten Motiven ein.

 

Gerald Stern (USA) – Mit dem 1925 geborenen Gerald Stern ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen amerikanischen Lyriker bei Sprachsalz zu sehen und zu hören – u. a. mit seiner Werkschau „Early Collected Poems, 1965 – 1992“.

 

Katrin de Vries (Deutschland) – Die Prosa-Geschichten der deutschen Erzählerin wecken sie starke Bildwelten im Kopf der Zuhörer, die lange nachwirken. Eine Entdeckung bei Sprachsalz!

 

Carl Weissner (Deutschland) – Er hat mit seinen Übersetzungen von Texten von Bob Dylan, Frank Zappa und vor allem Charles Bukowski Furore gemacht. Bei Sprachsalz kann man sich auf eigene Texte freuen.

 

 

Kooperationspartner: Medienturm Ablinger.Garber, Klangspuren

Hauptsponsoren: Stadt Hall, Land Tirol, Bundeskanzleramt KUNST, Parkhotel Hall

Weitere Sponsoren und Partner: Kulturregion Hall-Wattens, Tirol Werbung, Thalia Wagnersche Buchhandlung, Literar Mechana, Pro Helvetia, Der Standard, Café Central, ULB, IZA, Tiroler Tageszeitung, Tiroler Versicherung, Retterwerk Mercedes Hall, VI Knallgrau, Lampe Reisen, Fondation Bartels zum kleinen Markgräflerhof Basel.

 

(In der Wäscherei P findet dieses Jahr keine Sprachsalz-Veranstaltung statt. Wir bedanken uns bei der TILAK/Wäscherei P für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.)

 

Über Ihr Interesse freuen sich die OrganisatorInnen:

Valerie Besl, Magdalena Kauz, Max Hafele, Heinz D. Heisl, Elias Schneitter, Urs Heinz Aerni

 

 

Bei Rückfragen:

Valerie Besl, presse@sprachsalz.com

 


Presseinfo Sprachsalz 2010, Nummer 4, 12. September 2010

8. Internationale Literaturtage Sprachsalz
10.–12. September 2010, Hall in Tirol

„Beim ersten Sprachsalz wollten wir alles, beim achten wissen wir, was wir wollen“, so begrüßte Heinz D. Heisl am Eröffnungsabend AutorInnen und Gäste der diesjährigen Literaturtage Sprachsalz, die am Sonntag mit einem neuen Besucherrekord von rund 3400 ZuhörerInnen erfolgreich zu Ende gegangen sind.

Drei Tage wurde in Sälen und vor Bergen gelesen, an Bars diskutiert und am Büchertisch geschmökert. Eröffnet wurde traditionell mit einer Tiroler Stimme, Erika Wimmer erzählte über „Die dunklen Ränder des Jahres“, ihren soeben erschienenen Roman. Einer der Höhepunkte des ersten Tages war die Lesung von Michel Butor, der vor vollem Saal aus seinem endlich wieder auf Deutsch vorliegenden Roman „L'emploi du temps“ („Der Zeitplan“) las. Wie jedes Jahr wurde am Freitagabend die Wäscherei P zur Sprachsalz-Außenstelle: Monika Helfer stellte ihren berührenden wie tragikomischen Roman „Bevor ich schlafen kann“ vor und der amerikanisch-österreichische Autor John Wray gab mit einnehmendem Akzent einen Einblick in das sichtbare und unsichtbare Leben seines Protagonisten Lowboy aus dem gleichnamigen Roman.

Am Samstagnachmittag war Sprachsalz im Medienturm Ablinger.Garber zu Gast. Die Slam-Königin PEH performte effektvoll und Franzobel unterhielt mit einer Text-Mischung aus Genres und Büchern. Die Lyrik-Lesung des Litauers Sigitas Parulskis, dem der Schauspieler Ernst Gossner die deutsche Stimme lieh, unterstrich die vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten bei Lesungen. „Wenn Schauspieler den Schriftstellern das Wort reden“ war dann auch das Thema einer Diskussionsrunde ebendort am Sonntag mit Urs Heinz Aerni und den SchauspielerInnen Verena Mayr, Burkhard Jahn, Ernst Gossner sowie der Slammerin PEH. Gossner: „Manchmal muss man schlechte Texte durchs Vorlesen aufmöbeln. In Hall aber hatte ich das Glück, nie einen schlechten Text lesen zu müssen.“

Eine Entdeckung war für viele ZuhörerInnen auch in diesem Jahr die Beatnik-Lesung. „Thank god for poetry!“, gab sich Hettie Jones euphorisch. Die eindrückliche Stimme der Bewegung las Gesellschaftskritisches und unterhielt mit musikalischen Gedichten über Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens: „Poetry is based on songs, that I learned from the Beats.“ Die Texte des erkrankten Carl Weissner, der seine Teilnahme absagen musste, wurden von Fritz Ostermayer (FM4) kraftvoll aufgeladen.

Bei Sprachsalz stellen die OrganisatorInnen stets auch AutorInnen vor, die einem breiten Publikum noch unbekannt sind: „Stimmen wie die einer Gabriele Loges, einer Katharina Lanfranconi oder eines Rainer Wieczorek sind genau das (Sprach)salz, das die Suppe dann so richtig rund und mundend macht“, ist Organisator Elias Schneitter überzeugt.

So viele ZuhörerInnen wie nie zuvor kamen zum Sprachsalz-Abend am Samstag, an dem der nicht enden wollende Applaus für Georg Kreisler und Barbara Peters die zeitlose Schärfe der Texte des großen Schriftstellers und Entertainers gebührend unterstrich.

Mit Spannung erwartet wurden wie immer die Überraschungslesungen, zu der AutorInnen der letzten Jahre geladen werden. Als erster Gast zog Michael Lentz am Samstag auf der Terrasse vor mächtigem Bergpanorama auch diesmal das Publikum mit seinen Liebesgedichten in den Bann. Bei der zweiten Überraschungslesung am Sonntag begeisterte Gerhard Rühm gemeinsam mit Monika Lichtenfeld.
Mit der Lesung des diesjährigen Leipziger-Buchpreisträgers Georg Klein gingen die Tage auch diesmal sprachmächtig zu Ende. „Es stimmt schon. Schenkt man sich Rosen in Tirol ... schön war’s“, zitierte Organisatorin Magdalena Kauz zum Abschluss Georg Kreislers Dankesworte.


Die 9. Literaturtage Sprachsalz finden vom 16.–18. September 2011 statt.

Nachhall und Bilder unter www.sprachsalz.com bzw. im Sprachsalz-Weblog unter
http://sprachsalz.twoday.net/

Kooperationspartner: Wäscherei P, Medienturm Ablinger.Garber
Hauptsponsoren: Stadt Hall, Land Tirol, Bundeskanzleramt KUNST, Parkhotel Hall,
Weitere Sponsoren und Partner: Kulturregion Hall-Wattens, Wiederin Buchhandlung, Vowa Innsbruck, Literar Mechana, Pro Helvetia, Institut français, Kulturministerium Litauen, Der Standard, Café Central, ULB, IZA, Tiroler Tageszeitung, Tiroler Versicherung, VI Knallgrau, Lampe Reisen, Paperblanks, TILAK, Freirad

Über Ihr Interesse freuen sich die OrganisatorInnen:
Valerie Besl, Magdalena Kauz, Max Hafele, Heinz D. Heisl, Robert Renk, Elias Schneitter

Bei Rückfragen:
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