Pressemeldung 2-16

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sprachsalz Pressemeldung september 2016 Schluss
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Sprachsalz Schlussbericht

Humor entspannt die Menschen

Dicht besetzte Terrassen, stapelweise signierte Bücher und Gespräche bis tief in die Nacht: Mit euphorischen Besuchern und vollends zufriedenen Veranstaltern gehen die diesjährigen Literaturtage Sprachsalz Sonntagabend erfolgreich zu Ende. Die Kraft von guter Unterhaltung bewiesen Publikumslieblinge wie Jón Gnarr, Uta Köbernick, Christoph Simon und John Cleese.

 

„Auch in diesem Jahr haben wir die unterschiedlichsten Formen der Literatur erlebbar gemacht, von experimentellen Sprachformen bis zum sprachwitzigen Experiment, von epischen Geschichten bis zur pointierter Komik“, betont Urs Heinz Aerni, der gemeinsam mit Magdalena Kauz, Ulrike Wörner, Elias Schneitter und Heinz D. Heisl für das Programm verantwortlich zeichnet. „Ob sogenannte ‚Star-Autoren’ oder Debütanten, die Vielfalt der Texte macht stets eine Stärke von Kultur aus.“

 

Eigenwilliges und Eigensinniges stand im Fokus des diesjährigen Festivals: Bereits am Freitagnachmittag, der mit „99 Thesen“ des Tiroler Autors Martin Fritz eröffnet wurde, konnte ein Großteil der Lesungen vor imposanter Bergkulisse auf der Terrasse des Parkhotels stattfinden. Alina Simone, die sich am Vorabend als Sängerin und Gitarristin vorstellte, begeisterte mit ihren Texten ebenso wie der Schriftsteller Hans Augustin.

Für viele wurden die Lesungen zweier Autoren am Freitag und Samstag zur Entdeckung: Zum Publikumsliebling entwickelte sich Stephan Eibel Erzberg, der amüsant seinen druckfrischen Gedichtband „unter einem himmel“ präsentierte.

Dass Literatur immer auch eine Antwort auf die Gegenwart ist, zeigte die libanesische Schriftstellerin Iman Humaidan, die berührend von individuellen wie kollektiven Erfahrungen von Flucht berichtete.

Erfolgreich war wiederum die Kooperation mit Ablinger.Garber, die ihren Medienturm für mehrere Veranstaltungen öffneten: Christoph Simon, zweifacher Schweizer Meister im Poetry Slam, zeigte dort mit einem Best-Off aus seinem Programm „Glück ist“ unter anderem, was pointierter Sprachwitz vermag.

 

Sprachsalz-Club

Unter dem Titel „Sprachsalz-Club“ wurde auch in diesem Jahr der Lesungsbegriff erweitert: Die deutschen Lyriker Safiye Can und Tom Schulz beeindruckten bei ihren Lesungen mit außergewöhnlicher Bühnenpräsenz und Texten voll überraschender wie unerwarteter Akzente. Bei einem Gespräch im Rahmen des Sprachsalz-Clubs unter dem Titel „Erst denken, dann schreiben – oder erst schreiben, dann denken?“ unterhielten sie sich über Inspiration, Schaffensrausch, das Poetisieren der Welt und die Arbeit der Überarbeitung.

Der isländische Künstler Jón Gnarr stellte bei Sprachsalz seine autobiografischen Bücher „Indianer und Pirat: Kindheit eines begabten Störenfrieds“ und „Hören Sie gut zu und wiederholen Sie“ vor. Er erzählte von seiner frühen Faszination von Punk und seiner Liebe zu Nina Hagen – bis er sie singen hörte. Beim Sprachsalz-Club am Sonntagmorgen sprach er über seine reale Rolle als Bürgermeister von Reykjavík und deren fiktiver Interpretation in einer TV-Serie, die im Oktober ins Fernsehen kommt. 

 

Sprachfest: der Samstagabend

Gefeiert wurde einmal mehr beim großen Festabend am Samstag: Neben Jón Gnarr las der preisgekrönte Schweizer Schriftsteller Rolf Lappert aus seinem Generationenbuch „Pampa-Blues“, seinem einzigen Jugendroman. Die diesjährige Salzburger Stier-Preisträgerin Uta Köbernick überraschte mit starker musikalischer Kleinkunst und ihrem Lied „Sport und Politik: fifty – fifty!“ über die österreichische Bundespräsidentenwahl. Und John Cleese lachte  gemeinsam mit dem Publikum herzhaft bei der deutschen Lesung von Ernst Gossner aus Cleeses Autobiografie „Wo war ich nochmal?“. Er thematisierte heutige Probleme eines Komikers –  „It’s hard to be a comedian when the world is sillier than you ever can be.“ – und sprach sich für mehr Humor aus: „Er entspannt die Menschen – wenn sie lachen, kommen sie nicht auf dumme Gedanken.“

 

Sprachmusikalische Akzente

Bei einer Veranstaltung in Kooperation mit den Klangspuren Schwaz präsentierte das Internationale Ensemble Modern Akademie Frankfurt (IEMA) unter anderem ein Werk von Enno Poppe. Im Anschluss daran las der diesjährige Büchner-Preisträger Marcel Beyer und sprach mit Enno über ihre gemeinsame Arbeit, Literatur und Musik in ein unmittelbares Verhältnis zu setzen, aus der drei Opernprojekte hervorgegangen sind.

 

Eine Entdeckung war der britische Avantgardekünstler Jeremy Reed, der Freitagnacht gemeinsam mit Gerald McGee bei einer musikalischen Performance eindrucksvolle Bilder lieferte.

 

Sprachsalz-Mini

Gemeinsam mit dem Tiroler Künstler Christian Yeti Beirer konnten junge Besucher eigene Bücher und Lesezeichen gestalten und wurden bei Extra-Lesungen von Sprachsalz-Autoren gut unterhalten.

 

Die 15. Literaturtage Sprachsalz finden von 8. bis 10.9.2017 in Hall in Tirol statt.

 

SPRACHSALZ AUTORINNEN und AUTOREN 2016

Viv Albertine (England) – abgesagt

Hans Augustin (Österreich)

Marcel Beyer (Deutschland)

Safiye Can (Deutschland)

John Cleese (England)

Stephan Eibel Erzberg (Österreich)

Martin Fritz (Österreich)

Jón Gnarr (Island)

Iman Humaidan (Libanon)

Uta Köbernick (Schweiz/Deutschland)

Rolf Lappert (Schweiz)

Jeremy Reed (England)

Tom Schulz (Deutschland)

Christoph Simon (Schweiz)

Alina Simone (USA)

 

 

www.sprachsalz.com

WEBLOG: www.sprachsalz.com/weblog/

SPRACHSALZ-Förderverein:

Informationen unter http://www.sprachsalz.com/hall-i-t-1/foerdermitglied-werden/

 

Sprachsalz 2016 - ein Fest des Eigensinns

Humor entspannt die Menschen

 

 

 

Dicht besetzte Terrassen, stapelweise signierte Bücher und Gespräche bis tief in die Nacht: Mit euphorischen Besuchern und vollends zufriedenen Veranstaltern gehen die diesjährigen Literaturtage Sprachsalz Sonntagabend erfolgreich zu Ende. Die Kraft von guter Unterhaltung bewiesen Publikumslieblinge wie Jón Gnarr, Uta Köbernick, Christoph Simon und John Cleese.

 

„Auch in diesem Jahr haben wir die unterschiedlichsten Formen der Literatur erlebbar gemacht, von experimentellen Sprachformen bis zum sprachwitzigen Experiment, von epischen Geschichten bis zur pointierter Komik“, betont Urs Heinz Aerni, der gemeinsam mit Magdalena Kauz, Ulrike Wörner, Elias Schneitter und Heinz D. Heisl für das Programm verantwortlich zeichnet. „Ob sogenannte ‚Star-Autoren’ oder Debütanten, die Vielfalt der Texte macht stets eine Stärke von Kultur aus.“

 

Eigenwilliges und Eigensinniges stand im Fokus des diesjährigen Festivals: Bereits am Freitagnachmittag, der mit „99 Thesen“ des Tiroler Autors Martin Fritz eröffnet wurde, konnte ein Großteil der Lesungen vor imposanter Bergkulisse auf der Terrasse des Parkhotels stattfinden. Alina Simone, die sich am Vorabend als Sängerin und Gitarristin vorstellte, begeisterte mit ihren Texten ebenso wie der Schriftsteller Hans Augustin.

 

Für viele wurden die Lesungen zweier Autoren am Freitag und Samstag zur Entdeckung: Zum Publikumsliebling entwickelte sich Stephan Eibel Erzberg, der amüsant seinen druckfrischen Gedichtband „unter einem himmel“ präsentierte. Dass Literatur immer auch eine Antwort auf die Gegenwart ist, zeigte die libanesische Schriftstellerin Iman Humaidan, die berührend von individuellen wie kollektiven Erfahrungen von Flucht berichtete.

 

Erfolgreich war wiederum die Kooperation mit Ablinger.Garber, die ihren Medienturm für mehrere Veranstaltungen öffneten: Christoph Simon, zweifacher Schweizer Meister im Poetry Slam, zeigte dort mit einem Best-Off aus seinem Programm „Glück ist“ unter anderem, was pointierter Sprachwitz vermag.

 

Sprachsalz-Club

 

Unter dem Titel „Sprachsalz-Club“ wurde auch in diesem Jahr der Lesungsbegriff erweitert: Die deutschen Lyriker Safiye Can und Tom Schulz beeindruckten bei ihren Lesungen mit außergewöhnlicher Bühnenpräsenz und Texten voll überraschender wie unerwarteter Akzente. Bei einem Gespräch im Rahmen des Sprachsalz-Clubs unter dem Titel „Erst denken, dann schreiben – oder erst schreiben, dann denken?“ unterhielten sie sich über Inspiration, Schaffensrausch, das Poetisieren der Welt und die Arbeit der Überarbeitung.

 

Der isländische Künstler Jón Gnarr stellte bei Sprachsalz seine autobiografischen Bücher „Indianer und Pirat: Kindheit eines begabten Störenfrieds“ und „Hören Sie gut zu und wiederholen Sie“ vor. Er erzählte von seiner frühen Faszination von Punk und seiner Liebe zu Nina Hagen – bis er sie singen hörte. Beim Sprachsalz-Club am Sonntagmorgen sprach er über seine reale Rolle als Bürgermeister von Reykjavík und deren fiktiver Interpretation in einer TV-Serie, die im Oktober ins Fernsehen kommt. 

 

Sprachfest: der Samstagabend

Gefeiert wurde einmal mehr beim großen Festabend am Samstag: Neben Jón Gnarr las der preisgekrönte Schweizer Schriftsteller Rolf Lappert aus seinem Generationenbuch „Pampa-Blues“, seinem einzigen Jugendroman. Die diesjährige Salzburger Stier-Preisträgerin Uta Köbernick überraschte mit starker musikalischer Kleinkunst und ihrem Lied „Sport und Politik: fifty – fifty!“ über die österreichische Bundespräsidentenwahl. Und John Cleese lachte  gemeinsam mit dem Publikum herzhaft bei der deutschen Lesung von Ernst Gossner aus Cleeses Autobiografie „Wo war ich nochmal?“. Er thematisierte heutige Probleme eines Komikers –  „It’s hard to be a comedian when the world is sillier than you ever can be.“ – und sprach sich für mehr Humor aus: „Er entspannt die Menschen – wenn sie lachen, kommen sie nicht auf dumme Gedanken.“

 

Sprachmusikalische Akzente

Bei einer Veranstaltung in Kooperation mit den Klangspuren Schwaz präsentierte das Internationale Ensemble Modern Akademie Frankfurt (IEMA) unter anderem ein Werk von Enno Poppe. Im Anschluss daran las der diesjährige Büchner-Preisträger Marcel Beyer und sprach mit Enno über ihre gemeinsame Arbeit, Literatur und Musik in ein unmittelbares Verhältnis zu setzen, aus der drei Opernprojekte hervorgegangen sind.

 

Eine Entdeckung war der britische Avantgardekünstler Jeremy Reed, der Freitagnacht gemeinsam mit Gerald McGee bei einer musikalischen Performance eindrucksvolle Bilder lieferte.

 

Sprachsalz-Mini

Gemeinsam mit dem Tiroler Künstler Christian Yeti Beirer konnten junge Besucher eigene Bücher und Lesezeichen gestalten und wurden bei Extra-Lesungen von Sprachsalz-Autoren gut unterhalten.

 

 

Die 15. Literaturtage Sprachsalz finden von 8. bis 10.9.2017 in Hall in Tirol statt.

 

 

SPRACHSALZ AUTORINNEN und AUTOREN 2016

Viv Albertine (England) – abgesagt

Hans Augustin (Österreich)

Marcel Beyer (Deutschland)

Safiye Can (Deutschland)

John Cleese (England)

Stephan Eibel Erzberg (Österreich)

Martin Fritz (Österreich)

Jón Gnarr (Island)

Iman Humaidan (Libanon)

Uta Köbernick (Schweiz/Deutschland)

Rolf Lappert (Schweiz)

Jeremy Reed (England)

Tom Schulz (Deutschland)

Christoph Simon (Schweiz)

Alina Simone (USA)

 

Informationen unter http://www.sprachsalz.com/hall-i-t-1/foerdermitglied-werden/

 

 

 

Das Parkhotel - Heimat des Festivals und Obmann Heinz D. Heisl
Das Parkhotel - Heimat des Festivals und Obmann Heinz D. Heisl

Rund 250 Autorinnen und Autoren haben in den vergangenen Jahren bei Sprachsalz begeistert. Um diese Tradition fortzusetzen, wird bei den 14. Internationalen Literaturtagen von 9. bis 11. September 2016 wieder Eigenwilliges wie Eigensinnigen geboten: Pointierten Sprachwitz versprechen Veranstaltungen mit John Cleese, Uta Köbernick, Jón Gnarr oder Christoph Simon. Den Bogen von der Musik zur Literatur schlagen Viv Albertine, Marcel Beyer oder Jeremy Reed. Alle Veranstaltungen im Parkhotel Hall und Medienturm Ablinger.Garber sind auch heuer bei freiem Eintritt zu besuchen.

 

 Sein Humor hat eine ganze Generation geprägt: John Cleese, wahrscheinlich bekanntestes Mitglied der britischen Komiker-Gruppe Monty Python, stellt selbigen einmal mehr unter Beweis, unter anderem mit seinem autobiografischen Entwicklungsroman „Wo war ich nochmal?“, einer Selbstsatire von literarischem Format. Er ist beim großen Sprachsalz-Fest am Samstagabend ebenso zu Gast wie die Liedermacherin und aktuelle Salzburger Stier-Preisträgerin Uta Köbernick: Sie gibt zart-poetische bis messerscharf-politische Texte aus ihrem aktuellen Bühnenprogramm „Grund für Liebe“ zum Besten. Jón Gnarr, isländischer Komiker, Musiker, Schriftsteller und ehemaliger Punk-Bürgermeister von Reykjavík, spricht bei Sprachsalz darüber, „Warum die Politik mehr Dampfbäder und die Literatur braucht“ und ruft dazu auf, sich in der Gesellschaft aktiv einzumischen.

 

Sprache als Heimat

Die Schriftstellerin Iman Humaidan setzt sich in ihren Werken mit den Folgen des Krieges in ihrer libanesischen Heimat auseinander, in ihrem Roman „Other Lives“, den sie bei Sprachsalz vorstellt, erzählt sie von individuellen wie kollektiven Erfahrungen von Flucht. Safiye Can, als Kind tscherkessischer Eltern in Deutschland geboren, liest in Hall aus ihrem Lyrikband „Rose und Nachtigall“: ein poetischer und bildreicher Beweis, dass Heimat kein geografischer Ort sein muss. Der deutsche Autor und Lyriker Tom Schulz skizziert in seinem Werk Bilder aus der Fremde, der Natur, des Surrealen: In seinem aktuellen Band „Das Wunder von Sadagora. Eine Polnisch-Ukrainische Reise“ macht er auf seinem Weg durch Europas Osten neugierig auf das zu entdeckende Unbekannte.

 

Nachbarn zu Gast

Rolf Lappert, preisgekrönter Schweizer Weltenbummler, der für „Nach Hause schwimmen“ mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet wurde, kommt mit seinem atmosphärischen Roman „Über den Winter“ zum Festival: ein Buch über das fragile und doch so unverwüstliche Gebilde, das man Familie nennt. Christoph Simon, zweifacher Schweizer Meister im Poetry Slam, unterhält bei Sprachsalz mit schwarzhumorigen, präzise gesetzten und hintersinnigen Kostproben aus seinen berndeutschen Solo-Kabarettprogrammen „Glück ist“ und „Wahre Freunde“.

 

Musikalische Querverweise

Am Festival-Freitag findet als musikalischer Querverweis eine Veranstaltung in Kooperation mit den Klangspuren Schwaz statt: Nach einer Lesung von Marcel Beyer – der für sein Werk soeben mit dem renommierten Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet wurde – präsentiert das Internationale Ensemble Modern Akademie Frankfurt (IEMA) unter anderem eine Uraufführung des deutsch-türkischen Komponisten Hakan Ulus.

 

Viv Albertine, Punk-Pionierin und Gitarristin von The Slits, ist mit ihren Lebenserinnerungen „A Typical Girl“ bei Sprachsalz zu hören, einem Sittenbild, dessen erzählerische Kraft ein seltener Glücksfall für die Punk-Geschichtsschreibung ist. Mit ihrem Roman „Ich wollte Einhörner“ wurde die US-amerikanische Sängerin Alina Simone zum Star der jungen New Yorker Literaturszene: Sie berichtet darin von mal komischen, mal verzweifelten Versuchen, wie man sich in der heiß umkämpften Indie-Musikszene behauptet.

 

Eine Österreich-Premiere sind die Veranstaltungen mit Jeremy Reed, der vielen als Englands kontroversester und avantgardistischster Schriftsteller gilt: Er erzählt in seinem Roman „Beach Cafe“ über vier junge Männer an der Schwelle zur obskuren Welt der Erwachsenen und ist im Rahmen von zwei Performances gemeinsam mit dem Londoner Musiker Gerald McGee zu erleben.

 

Gegenwärtiges Österreich

Bei der traditionellen Eröffnungslesung des Festivals durch einen Tiroler Autor gibt es in diesem Jahr Martin Fritz zu entdecken, der mit dem Gedichtband „intrinsische süßigkeit“ den Leser auf eine Reise in seine eigenwillige Wörterwelt als eine Sammlung von Momentaufnahmen einlädt. Der Tiroler Hans Augustin präsentiert sich mit seinen Gedichten und seiner Prosa als literarischer Augenzeuge, der Situationen des menschlichen Lebens und dessen abgründige Nuancen beschreibt, so unter anderem im Buch „Der Fälscher: Geschichten für die Zeit danach“. Auch der in Wien lebende Schriftsteller Stephan Eibel Erzberg widmet sich – zuletzt in seinem Lyrikband „unter einem himmel“ – dem Gegenwärtigen, in dem er Alltägliches poetisch auf den Punkt bringt um daraus überraschende Kombinationen zu formen.

 

Sprachsalz-Mini

Abermals sind beim Festival kleine Leser willkommen: Bei Sprachsalz-Mini können Kinder zwischen 7 und 12 Jahren eigene Lesezeichen basteln und kurze Lesungen besuchen. Anmeldungen zu Sprachsalz-Mini werden bereits im Vorfeld entgegengenommen.

 

 

Sprachsalz Fördermitglied

„In den vergangenen 13 Jahren haben rund 250 national und international renommierte Autorinnen und Autoren in Hall das Publikum begeistert. Da wir unsere Leidenschaft für Literatur stets teilen wollen, war uns immer wichtig, alle Lesungen bei freiem Eintritt zu ermöglichen“, betont Elias Schneitter, der gemeinsam mit Magdalena Kauz, Heinz D. Heisl, Ulrike Wörner und Urs Heinz Aerni für das Programm verantwortlich zeichnet. „Trotz der Unterstützung unserer Fördergeber müssen wir jedoch die Kosten senken und daher heuer auf einen Überraschungsgast verzichten. Auch deshalb möchten wir unser Publikum zur Unterstützung aufrufen: Für all jene, die unser Festival ins Herz geschlossen haben, gibt es ab sofort die Möglichkeit, als förderndes Mitglied Teil der Sprachsalz-Familie zu werden.“

 

SPRACHSALZ AUTORINNEN und AUTOREN 2016

Viv Albertine (England)

Hans Augustin (Österreich)

Marcel Beyer (Deutschland)

Safiye Can (Deutschland)

John Cleese (England)

Stephan Eibel Erzberg (Österreich)

Martin Fritz (Österreich)

Jón Gnarr (Island)

Iman Humaidan (Libanon)

Uta Köbernick (Schweiz/Deutschland)

Rolf Lappert (Schweiz)

Jeremy Reed (England)

Tom Schulz (Deutschland)

Christoph Simon (Schweiz)

Alina Simone (USA)

 

 

 

 

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