i 4. Internationale Literaturtage Sprachsalz i

15.–17. September 2006, Hall in Tirol

„Ein wundervolles Festival“ befand Alberto Manguel, „Bewunderung für dieses charmante Festival“ zollte Nobelpreisträger Kenzaburô Ôe. Auch freuen uns in diesem Jahr wieder, Ihnen unsere Auswahl von AutorInnen bei vorzustellen. Sprachsalz ist in den Startlöchern: Alle AutorInnen sind fixiert, und einige Neuigkeiten erwarten die BesucherInnen.


AutorInnenliste

>> David Albahari (Serbien/Kanada): Der in Kanada lebende serbische Autor hat mit „Götz und Meyer“ eines der berührendsten Bücher über den Zweiten Weltkrieg geschrieben.
>> Hans Aschenwald (Österreich): Der Tiroler Lyriker wird das Festival mit Versen über die Natur und die Menschen darin eröffnen.
>> Thomas Glavinic (Österreich): Sein „Kameramörder“ war in aller Munde, nun wartet er mit seinem nächsten Buch auf und führt uns raffiniert literarisch an der Nase herum.
>> Gerhard Jaschke (Österreich): Der Experimentator ziwschen Kunst und Literatur wird Anagramme und andere Wörter durcheinander wirbeln bei Sprachsalz.
>> Alban Nikolai Herbst (Deutschland): „Spricht man von ihm, werden die Stimmen raunend oder verschwörend“, stand im Kulturspiegel zu lesen. Bei Sprachsalz wird Alban Nikolai Herbst aus seinen zahlreichen wunderbaren Texten lesen.
>> Wolfgang Hilbig (Deutschland): Er ist einer jener deutschsprachigen Autoren, dessen Werk man einfach gelesen haben muss. Eine viel zu seltene Gelegenheit, den Autor in Österreich zu erleben.
>> Sibylle Lewitscharoff (Deutschland): Ein Glücksfall für die deutschsprachige Literatur wie die deutsche Sprache selbst.
>> Sudabeh Mohafez (Deutschland/Iran): Ihr erster Roman „Gespräch in Meeresnähe“ verwebt kunstvoll die Geschichte von drei Frauen.
>> Roger Monnerat (Schweiz): Einer der Schweizer Erzähler, bei dem der Beat der siebziger und achtziger Jahre lebendig wird, präsentiert seinen neuen Erzählband bei Sprachsalz.
>> Kathrin Röggla (Österreich): Wenn diese Autorin Managern und Managerinnen zuhört, entsteht ein dichtes Stück Literatur und ein Bild der Welt von heute, wie es treffender nicht sein könnte.
>> Oksana Sabuchko (Ukraine), die wichtigste Schriftstellerin der heutigen Ukraine, gibt sich mit ihrem Buch „Feldstudien Über ukrainischen Sex“ die Ehre.
>> Edward Sanders (USA): Wieder ist eine der Beatlegenden der USA zu Sprachsalz geladen: Sanders bringt seine «Tales of Beatnik Glory» mit.
>> Martin Stadler (Schweiz): Mit „Hungertuch“ gelang ihm ein ungewöhnlicher, schillernder und faszinierender Roman, der einem nicht mehr loslässt.
>> Raphael Urweider (Schweiz): Poet, Rapper, Performer, Musiker, Mundartdichter, Übersetzer. Lyrik ist für ihn «tanzende Sprache und gesprochene Musik», sagt der vielseitige Raphael Urweider.
>> Janine Pommy Vega (USA): eine amerikanische Lyrikerinnen, die Ihre Erfahrungen aus der Beat-und Hippiezeit in Worte umgesetzt hat!
>> Rainer Weiss (Deutschland): Mehr als 20 Jahre war Rainer Weiss einer der bestimmenden Lektoren im Suhrkamp Verlag, nun hat er gekündigt; kurz davor hat er noch die Briefe Siegfried Unselds ediert, des wohl bekanntesten Deutschen Verlegers der Nachkriegszeit.
>> Robert Wölfl (Österreich): Die Texte des österreichischen Dramatikers wurden bislang vor allem in Deutschland wahrgenommen und mit Preisen bedacht.


AutorInnen, die bisher bei Sprachsalz (2003–2005) gelesen haben:
Friedrich Achleitner. Christoph W. Bauer. Peter Bichsel. Diane Broeckhoven. Andrej Blatnik. Ira Cohen. Becqë Cufaj. Dietmar Eder. Katharina Faber. Gerhard Falkner. Antonio Fian. Zoran Feriç. Wilhelm Genazino. Brigitte Giraud. Janusz Glowacki. Natasza Goerke. Sabine Gruber. Arnon Grünberg. Takashi Hiraide. Edgar Hilsenrath. Franz Hodjak. Alois Hotschnig. Gert Jonke. Ismail Kadare. Leslie Kaplan. Dzevad Karahasan. Ioanna Karystiani. Claire Keegan. Gerhard Kofler. Peter Kurzeck. Jacques Lederer. Pedro Lenz. Andres Lutz & Frank Heierli. Alberto Manguel. Norbert Mayer. Colum Mc Cann. Klaus Merz. Paul Nizon. Herta Müller. Jürgen Nendza. Kenzaburô Ôe. José F.A.Oliver. Steffen Popp. Ilma Rakusa. Harry Redl. Annie Saumont. Robert Schindel. Ferdinand Schmatz. Aleš Šteger. Yoko Tawada. Tatjana Tolstaja. Marek van der Jagt. Florian Vetsch. Elisabeth Wandeler-Deck. Peter Weber. Josef Winkler. Kathy Zarnegin. Péter Zilahy.



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